Erste Spiele, erste Erkenntnisse: Was die Red Bulls aus dem DEL-Start mitnehmen
Montag, 21. September 2026 |

EHC Red Bull München: Rückblick auf die ersten Spiele der DEL-Saison 2026/27

Erste Spiele, erste Erkenntnisse: Was die Red Bulls aus dem DEL-Start mitnehmenBilderbuch-Rückkehr, Tor-Debüt und Chancenverwertung// StoriesDer EHC Red Bull München ist mit drei Punkten aus den ersten beiden Partien in die neue DEL-Spielzeit gestartet. Dabei gab es viel Licht, aber auch noch Schatten im Münchner Spiel. Wir werfen einen Blick zurück.
Der Auftakt in die 33. PENNY DEL-Saison ist aus unserer Sicht in Teilen geglückt. Zunächst behielt unsere Mannschaft zum Saisonstart in einem hochklassigen Topspiel im ausverkauften SAP Garden mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen die Adler Mannheim die Oberhand. Am Sonntagnachmittag unterlag das Team von Trainer Oliver David dann jedoch mit 3:4 bei den Grizzlys Wolfsburg. Immerhin konnten wir in beiden Spielen punkten, am Ende wäre aber mehr drin gewesen.
Dominant mit und ohne Scheibe
Dabei ist der Blick auf die Ergebnisse das eine, der Blick auf die eigene Leistung das andere – gerade zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison. Und hier machten die Red Bulls klar, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. In beiden Spielen hatte München immer wieder Phasen, in denen mit einem aggressiven Forecheck die Gegner unter Druck gesetzt und auch dominiert wurden. So ergaben sich insgesamt 74 Torschüsse und etliche Chancen. Nur die Augsburger Panther schossen noch häufiger aufs Tor (79-mal).
So lief der Saisonauftakt gegen die Adler Mannheim
// Highlights
„Wir wissen, dass wir jeden schlagen können, wenn wir unser Eishockey spielen“, betonte unser Angreifer Veit Oswald, dem in Wolfsburg sein erstes Saisontor gelang.
„Bedeutet mir so viel, wieder hier zu spielen“
Lust auf mehr hat auch Dominik Kahun gemacht. Unser Rückkehrer traf in beiden Spielen und zählt mit bereits drei Treffern zu den besten Torschützen der Liga. Der 31-Jährige gehörte sowohl gegen Mannheim als auch gegen Wolfsburg zu den auffälligsten Münchner Stürmern und sorgte mit seinen Reihenpartnern Yasin Ehliz und Jeremy McKenna für ständige Gefahr. Kurz: Kahun wirbelte und spielte, als wäre er nie weg gewesen.
Ein Moment hat ihn dabei übrigens ganz besonders gepackt. Und zwar der, als er von Stadionsprecher Wolfgang Dittrich im Heimspiel gegen Mannheim zur Spielervorstellung aufs Eis gerufen wurde – natürlich begleitet von „Kahun, Kahun, Kahun“-Rufen: „Da war ich am nervösesten. Ich glaube, selbst vor meinem ersten NHL-Spiel war ich nicht so nervös, weil es mir so viel bedeutet, wieder hier zu spielen“, gestand unsere Nummer 21. „Ich habe lange über diesen Moment nachgedacht, wie es sein wird, hier wieder aufzulaufen. Das war ein schönes Ereignis.“
Grafik Kahun Stats Spieltag 1+2
Am kommenden Sonntag wird Kahun zusammen mit seinen Teamkollegen erstmals im neuen Wiesn-Jersey gegen die Löwen Frankfurt aufs Eis geholt. Jetzt noch Tickets sichern!
Debüttor im Topspiel
Für viel Freude gesorgt hat auch einer unserer Jüngsten: Moritz Warnecke. Unser Youngster-Verteidiger, der 2022 an die Red Bull Eishockey Akademie kam, überzeugte an der Seite von Lukas Klok mit einem abgeklärten Spiel und durfte sogar in Unterzahl ran.
Höhepunkt: Gegen die Kurpfälzer erzielte der gebürtige Karlsruher in der 34. Minute mit einem platzierten Schuss ins Eck sein erstes DEL-Tor.
Ruhe und Sicherheit zwischen den Pfosten
Genauso erwischten unsere beiden Goalies nach einer bereits starken Vorbereitungsphase nun auch einen starken Saisonstart. Mathias Niederberger hielt gegen Mannheim glänzend und parierte insgesamt 40 Schüsse. Antoine Bibeau stand ihm am Sonntag in nichts nach und hielt in Wolfsburg, was zu halten war. Beide Keeper gaben ihren Vorderleuten Chancen auf Punkte.
Antworten gefunden
Beeindruckend war es darüber hinaus auch, wie die Red Bulls nach kleinen Rückschlägen zurückgekommen sind und Antworten gefunden haben. Nachdem wir gegen Mannheim durch einen Doppelschlag den 3:3-Ausgleich im dritten Drittel hinnehmen mussten, zogen wir das Tempo kurz darauf wieder an und drängten auf die erneute Führung.
Highlights: EHC Red Bull München vs. Adler Mannheim (18.09.2026)
// Spieltag
Und auch gegen Wolfsburg reagierten wir auf einen Rückstand gut, schafften den Ausgleich und waren im Schlussabschnitt dran am Sieg. Nur Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier hatte leider etwas dagegen.
„Müssen Wege finden, solche Spiele nach Hause zu bringen“
Aber die ersten beiden Spiele haben auch deutlich gemacht, dass noch nicht alles rund läuft. Zum einen fehlt uns noch die Konstanz über 60 Minuten, dazu kommen noch vereinzelte Zuordnungsprobleme in der eigenen Zone.
Größtes Manko war allerdings, dass wir nach einer Führung jeweils noch das Spiel aus der Hand gegeben haben. Gegen Mannheim lagen wir 3:1 vorne, gegen Wolfsburg 1:0 – bei deutlich mehr Schüssen und Torchancen am Ende.
„Die Statistiken haben für uns gesprochen, aber wir müssen Wege finden, solche Spiele nach Hause zu bringen“, forderte Oswald nach dem Duell in der VW-Stadt. „Da müssen wir einfach die Details noch besser umsetzen und dann auch mal ein dreckiges Tor schießen“, so der 22-jährige Landshuter.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am nächsten Freitag im Auswärtsspiel bei den Pinguins Bremerhaven.
Red Bulls holen einen Punkt in Wolfsburg
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Red Bulls holen einen Punkt in Wolfsburg// SPIELTAG
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Eine Reise in die Vergangenheit mit Dominik Kahun
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