Geschichte

Die Geschichte des EHC Red Bull München beginnt mit der Gründung des Eishockeyclubs HC 98 München im Jahr 1998. Innerhalb der vergangenen 14 Jahre stieg der EHC von der Bezirksliga in die Deutsche Eishockeyliga (DEL) auf und bietet damit seit 2010 als einziger Münchner Verein erstklassiges Eishockey.

DEL (Seit 2010)

Seit Beginn der Saison 2012-2013, der dritten DEL-Spielzeit des EHC, unterstützt der Energiedrinkhersteller Red Bull als Haupt-und Namenssponsor den Club, der ab sofort unter dem Namen EHC Red Bull München aufläuft.

In der zweiten der DEL-Saison (2011-2012) der Vereingeschichte reicht es am Ende nur zu Platz 11. Highlight der Saison ist der 5:0 Sieg gegen die Augsburger Panther vor 11.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Halle.

Nach dem sportlichen Aufstieg aus der 2. Bundesliga, bestand die Möglichkeit in die Deutsche Eishockey Liga zu wechseln. Zunächst verwehrte die DEL dem EHC jedoch die Lizenz, doch der Club erreichte eine eine Wiederaufnahme des Lizensierungsverfahrens und wurde aufgenommen: Am 3.7.2010 erteilte die Deutsche Eishockey Liga dem EHC München die Lizenz für die DEL. Das erste DEL-Spiel in der EHC Geschichte fand in Mannheim statt und wurde mit 4:3 n.V. verloren. Den ersten Sieg in der höchsten deutschen Spielklasse konnte der EHC beim ersten Heimspiel einfahren, als die Iserlohn Roosters vor 3.133 Zuschauern mit 5:3 geschlagen wurden. Zwischenzeitlich konnte der Aufsteiger sogar die Tabellenführung übernehmen und zog am Ende als Tabellen-Achter in die 1. Runde der Playoffs ein. Bereits in den ersten beiden Spielen der best-of-three Serie verlor der EHC gegen die Kölner Haie.

 

2. Bundesliga (2005-2010)

Im ersten Jahr in der 2. Bundesliga erreichte die Mannschaft im DEB-Pokal der Saison 2005/2006 zwar nach Siegen gegen die Kölner Haie und die Hamburg Freezers das Viertelfinale und schied dort gegen den späteren DEB-Pokalsieger und Vize-Meister DEG Metro Stars aus, belegte aber in der Liga nur den elften Platz. Die Abstiegsrunde schloss die Saison 2005/2006 als Tabellenneunter und somit als „Abstiegsrundenmeister“ ab.

In der Hauptrunde der Saison 2006/2007 belegte der EHC unter Trainer Pat Cortina (übernahm im Oktober) den 6. Tabellenplatz.  Im Viertelfinale der Bundesliga traf man auf die Fishtown Penguins Bremerhaven, die man in der Serie mit 4:2 besiegte und zog somit ins Halbfinale ein. Dort traf der EHC auf die Kassel Huskies. Dem haushohen Favoriten hatte man nichts mehr entgegensetzen und verlor die Serie deutlich mit 0:3.

Nach einem schwachen Start in die Saison 2007/2008 übernahm erneut Pat Cortina das Traineramt des EHC, konnte den Club aber nur noch auf Platz neun führen. In der darauffolgenden Saison 2008/2009 konnte der EHC unter Trainer Pat Cortina in der Vorrunde den 3. Platz belegen und qualifizierte sich damit für die Playoffs. Im Viertelfinale besiegte der EHC die Fishtown Penguins Bremerhaven mit vier Siegen in Serie und qualifizierte sich damit für das Halbfinale, wo die Towerstars Ravensburg warteten. Die best-of-seven Serie entschied der EHC mit 4:2 Siegen für sich. In einer spannenden Finalserie unterlag der EHC dann den Bietigheim Steelers (2:3, 2:1 n.P., 2:3, 2:5) und schloss die Saison somit als Vize-Meister ab.

Die Spielzeit 2009/2010 war für den EHC München nicht nur eine Saison der Superlative, sondern auch die Erfolgreichste der Clubgeschichte. Im neugestalteten Pokalwettbewerb wuchs die Mannschaft über sich hinaus und gewann nach vier Spielen, die aufgrund des Lospechs alle auswärts stattfanden, am 1.12.2009 in Bremerhaven erstmals den DEB-Pokal. Zuvor waren Landshut, Ravensburg sowieso Schwenningen in teils nervenaufreibenden Spielen in deren Halle bezwungen worden. Als Hauptrunden-Zweiter zog das Team in die Playoffs ein und konnte im Viertelfinale die Serie gegen die Lausitzer Füchse nach nur vier Spielen für sich entscheiden. Im Halbfinale schaltete man, wie bereits in der vorangegangenen Saison, die Towerstars Ravensburg aus. Im Finale traf der EHC München auf die Schwenninger Wildwings, die sich als Tabellenerster der Hauptrunde gegen Riessersee und Bietigheim durchgesetzt hatten. Der EHC domierte die Finalserie und sicherte sich mit einem Sweep (3:0 Siege) die Meisterschaft. Nach einem 6:4 im ersten Spiel und einem 5:2 im zweiten Spiel, konnte man nach einem hartumkämpften 3:1 Sieg in Schwenningen die Meisterschaft feiern.

 

Oberliga (2003-2005)

Die Vorrunde der Oberliga Südwest (Saison 2003/2004) konnte man als Tabellenzweiter hinter den Moskitos aus Essen beenden. Erst im Halbfinale wurde der EHC vom REV Bremerhaven in zwei Spielen (2:5 und 1:4) gestoppt. Die Vorrunde der Saison 2004/2005 schloss der EHC als Tabellenzweiter hinter den Heilbronner Falken ab. in der darauffolgenden Meisterrunde setzte sich der EHC an die Tabellenspitze und traf im Halbfinale auf die Starbulls Rosenheim, die man in einer best-of-five-Serie mit 3:0 (5:0,3:2,5:3) besiegte. Im Halbfinale schlug der EHC die Blue Lions Leipzig nach vier Spielen (3:1, 0:3,  7:1, 4:1). Im Finale warteten die Dresdner Eislöwen, denen der EHC nach einem 4:3 Sieg im Hinspiel und einem 3:4 n.V. im Penaltyschießen unterlag. Trotz der Niederlage stieg der EHC in die 2. Bundesliga auf. 

 

Bayernliga (2000-2003)

Der Start in die Bayernliga (Saison 2000/2001)  begann mit einem Dämpfer, da die Stadt München das Prinzregentenstadion komplett sanierte und das Olympia-Eisstadion zu teuer war, musste man die Heimspiele im Grafinger Eisstadion austragen. Dennoch erreichte das Team den 5. Tabellenplatz und verpasste die Meisterrunde nur knapp. In der Abstiegsrunde schlug man sich ebenfalls sehr gut und landete Punktgleich (23:5 Punkte) mit Pfronten auf dem Platz 2, was den Klassenerhalt bedeutete. In der Saison 2001/2002 erreichte der EHC in der Hauptrunde wieder nur den 5.Platz konnte aber in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt sichern. Nach dem Umzug der Munich Barons nach Hamburg wurde der Verein in Eishockeyclub München (EHC München) umbenannt und das Olympia-Eisstadion wurde zur neuen Heimspielstätte. Die Vorrunde der Bayernliga Gruppe West (Saison 2002/2003) schloss man, Punktgleich mit Königsbrunn, als 2. ab. Nachdem in den Playoffs Waldkraiburg und Rosenheim ausgeschaltet wurden, wartete im Finale der EV Landsberg 2000. Der EHC setzte sich mit 2:1 n.P. und 5:4 durch und holte damit die Bayerische Meisterschaft 2003.

 

Bayerische Landesliga (1999-2000)

In der Landesliga Saison 1999/2000 konnte der EHC in der Vorrunde insgesamt acht Siege, zwei Niederlagen und zwei Untentschieden verbuchen und setzte sich hinter dem EHC Waldkraiburg auf dem 2. Platz. In der Aufstiegsrunde sicherte sich der EHC hinter dem EHC Waldkraiburg die Vizemeisterschaft und stieg damit in die Bayernliga auf.

 

Bezirksliga (1998-1999) und Gründung des Eishockeyclubs HC 98 München

Der EHC München wurde am 19.1.1998, unter dem Namen Eishockeyclub HC 98 München gegründet, um Spielern die keine Chance beim ESC München hatten, eine Möglichkeit zu bieten, in München Eishockey zu spielen. Das erste Ligaspiel absolvierte der noch junge Verein am 25.10.1998 bei der 1b des ESC Dorfen. Nach 6 Sekunden im 1. Drittel schoss Sebastian Schwele das erste Tor der Vereins Geschichte. 16:0 lautete zum Schluss das Endergebnis des Premierenspiels. Im Finale besiegte der EHC die 1b des EV Pfonten mit 3:1 (in Pfronten) und 5:3 (in München) und holte die Bayrische Bezirksligameisterschaft nach München.

 

Saison Liga Platzierung
1998 / 1999 Bezirksliga Meister
1999 / 2000 Landesliga Vize-Meister
2000 / 2001 Bayernliga 5. Platz
2001 / 2002 Bayernliga 5. Platz
2002 / 2003 Bayernliga Meister
2003 / 2004 Oberliga Halbfinale
2004 / 2005 Oberliga Vize-Meister
2005 / 2006 2. Bundesliga 9. Platz
2006 / 2007 2. Bundesliga Halbfinale
2007 / 2008 2. Bundesliga 9. Platz
2008 / 2009 2. Bundesliga Vize-Meister
2009 / 2010 2. Bundesliga Meister
2010 / 2011 DEL 1. Playoff-Runde
2011 / 2012 DEL 11. Platz
2012 / 2013 DEL 12. Platz

Trikot der akutellen Saison

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Trikot der Saison 2008/2009

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10 Jahre EHC - Trikot der Saison 2007/2008

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Wiesntrikot der Saison 2005/2006

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Trikot der Saison 1998/1999

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