Spielverlauf
„Ein Topspiel genau zur richtigen Zeit, so kurz vor den Playoffs“, freute sich Münchens Kapitän Patrick Hager auf dieses Derby. Entsprechend legten die Red Bulls los: Taro Hirose passte gleich zu Beginn der dritten Minute perfekt quer, DeSousa verwandelte zum 1:0. In dieser Tonlage ging es weiter, als erst McKenna den Puck zum 2:0 für die entschlossenen Gastgeber über die Linie drückte (9.) und dann Ehliz im Konter auf 3:0 erhöhte (12.). In der 20. Minute setzte Rieder aus einem weiteren schnellen Gegenangriff sogar noch den 4:0-Pausenstand drauf.
Im Mittelabschnitt dauerte es nur 105 Sekunden, bis Ehliz Florian Bugl überwand, der nun für Henrik Haukeland im Straubinger Kasten stand. Doppelpack und 5:0 für die Red Bulls (22.). Im Anschluss hielt München die Gäste gekonnt in Schach und erspielte sich einige Gelegenheiten zum sechsten Treffer. In der 33. Minute war es dann so weit: Rieder machte nach Alleingang das halbe Dutzend voll und schnürte somit ebenfalls einen Doppelpack an diesem Abend. Fünf Minuten später schafften es die Tigers dank Michael Connollys Treffer zum 1:6 aufs Scoreboard. Das letzte Wort im zweiten Drittel hatte aber der viermalige deutsche Meister: Ehliz‘ dritter Treffer bedeutete die 7:1-Führung zur zweiten Pause.
Das erste Ausrufezeichen im Schlussabschnitt setzten auch die Red Bulls: Im Powerplay reihte sich DeSousa mit dem 8:1 unter die zweifachen Torschützen dieses Matches ein (44.). Vorlage: Alberts Smits, der damit seinen ersten DEL-Punkt markierte. Nur zwei Minuten später stellte der nächste Doppelpacker McKenna das Ergebnis auf 9:1, ehe DeSousas dritter Treffer zum 10:1-Endstand das Resultat in Minute 52 erstmals in der Münchner DEL-Zugehörigkeit in zweistellige Höhe schraubte.