
Dienstag, 05. Mai 2026 |
EHC Red Bull München: Erstes Interview mit Elis Hede
Elis, du hast deine Karriere in der Red Bull Eishockey Akademie begonnen. Entsprechend ist dein Wechsel auch eine Rückkehr in unsere Organisation. Was waren deine Gedanken, als die Gespräche konkreter wurden?
Elis Hede: „Ich habe mich sehr gefreut. Es ist der nächste Schritt in meiner Karriere und Entwicklung. Gleichzeitig kenne ich schon die Art und Weise, wie in München trainiert wird. Ich kenne die Spielphilosophie und das macht es sicherlich einfacher, mich einzubringen. Ich hatte in den letzten Jahren – auch durch meinen Papa – immer ein gutes Verhältnis nach München.“
Welche Erinnerungen verbindest du mit deiner Zeit mit der Akademie?
Hede: „Nur gute. In Finnland lief es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach Salzburg zu gehen, war der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Ohne die Akademie wäre ich sicher kein Profi geworden. Ich erinnere mich an tolle Spiele, gute Momente mit den Teams und auch an sehr viel hartes Training (lacht).“
Kennst du aus deiner Zeit in der Akademie noch jemanden, der heute in München spielt?
Hede: „Ich kenne Phillip Sinn noch ein wenig. Sein erstes Jahr war mein letztes in Salzburg. Ich freue mich darauf, ihn wiederzusehen. Zusätzlich kenne ich noch ein, zwei Leute vom Staff in München. Es ist also nicht alles fremd.“

Wie würdest du dich als Stürmertyp beschreiben? Wo sind deine Stärken auf dem Eis?
Hede: „Meine Geschwindigkeit und mein Skating sind zwei wichtige Elemente in meinem Spiel. In den letzten Jahren habe ich neben meinen Stärken in der Offensive aber auch an meinen Defensivfähigkeiten gearbeitet. Es ist wichtig, diese Dinge auch als Angreifer nicht zu vernachlässigen.“
Liegt darauf auch dein Fokus in deiner weiteren Entwicklung?
Hede: „Ich möchte mich natürlich auch in einigen Offensiv-Aspekten verbessern. Das größte Potenzial sehe ich allerdings noch in meiner Physis – da kann ich noch zulegen.“
Du hast die Verbindung zwischen deinem Vater und der Organisation selbst angesprochen. Hatte seine Vergangenheit in München Einfluss auf deine Entscheidung, hierher zu kommen?
Hede: „Wir haben natürlich viel gesprochen und er konnte mir schon sehr viel über den Club erzählen. Er hat mir versichert, dass ich in wirklich guten Händen bin und die Menschen hier gut und leidenschaftlich arbeiten. Das war sehr wichtig für mich und hat mir Sicherheit gegeben.“
Es ist bestimmt kein Zufall, dass du bei uns die Rückennummer deines Vaters tragen wirst.
Hede: „Die 10 war eigentlich schon immer auch meine Lieblingsnummer, die ich auch in der Akademie getragen habe. Als der Wechsel feststand, habe ich meinen Papa gefragt, wie er dazu steht. Er hat gesagt, dass sie noch nicht mit unserem Namen unter dem Hallendach hängt und ich sie deshalb eigentlich nehmen muss (lacht).“
Wenn wir den SAP Garden und Eishockey kurz beiseite lassen, worauf freust du dich in München am meisten?
Hede: „Ich finde München super - eine sehr, sehr schöne Stadt. Ich kenne mich schon ganz gut aus. Ich will die Zeit hier einfach genießen, ein paar neue Restaurants ausprobieren und viel von der Stadt sehen.“

Wie verbringst du deine freie Zeit in München, abgesehen von Restaurantbesuchen?
Hede: „Wie viele andere Eishockeyspieler gehe ich gerne Golf spielen. Ich fahre auch gerne Rad oder gehe spazieren. Ich bin nicht der größte Gamer, aber ab und zu spiele ich auch Playstation – abends schaue ich gerne Serien. Ich mag es am liebsten entspannt.“
Dein Vater hat in der Mittagspause im Büro gerne ein paar Pfeile auf die Dartscheibe geschmissen. Teilst du diese Leidenschaft?
Hede (lacht): „Daher hat er das also. Er hat sich im letzten Jahr eine Dartscheibe in Finnland gekauft. Immer wenn ich meine Mutter anrufe, sagt sie mir, dass er gerade an der Scheibe trainiert. Ich spiele auch gerne und immer, wenn ich zu Hause bin, machen wir Challenges. Ich bin aber kein aktiver Spieler und definitiv kein Profi.“
Das ist dein erstes Interview als Spieler des EHC Red Bull München. Hast du abschließend noch ein paar Worte an die Fans?
Hede: „Ich freue mich unglaublich auf das erste Spiel mit euch. Ich war früher schon im Olympia-Eisstadion als Zuschauer und im SAP Garden habe ich auf der anderen Seite gestanden. Jetzt für München zu spielen und für euch – es wird großartig.“

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