Wie würdest du dich als Stürmertyp beschreiben? Wo sind deine Stärken auf dem Eis?
Hede: „Meine Geschwindigkeit und mein Skating sind zwei wichtige Elemente in meinem Spiel. In den letzten Jahren habe ich neben meinen Stärken in der Offensive aber auch an meinen Defensivfähigkeiten gearbeitet. Es ist wichtig, diese Dinge auch als Angreifer nicht zu vernachlässigen.“
Liegt darauf auch dein Fokus in deiner weiteren Entwicklung?
Hede: „Ich möchte mich natürlich auch in einigen Offensiv-Aspekten verbessern. Das größte Potenzial sehe ich allerdings noch in meiner Physis – da kann ich noch zulegen.“
Du hast die Verbindung zwischen deinem Vater und der Organisation selbst angesprochen. Hatte seine Vergangenheit in München Einfluss auf deine Entscheidung, hierher zu kommen?
Hede: „Wir haben natürlich viel gesprochen und er konnte mir schon sehr viel über den Club erzählen. Er hat mir versichert, dass ich in wirklich guten Händen bin und die Menschen hier gut und leidenschaftlich arbeiten. Das war sehr wichtig für mich und hat mir Sicherheit gegeben.“
Es ist bestimmt kein Zufall, dass du bei uns die Rückennummer deines Vaters tragen wirst.
Hede: „Die 10 war eigentlich schon immer auch meine Lieblingsnummer, die ich auch in der Akademie getragen habe. Als der Wechsel feststand, habe ich meinen Papa gefragt, wie er dazu steht. Er hat gesagt, dass sie noch nicht mit unserem Namen unter dem Hallendach hängt und ich sie deshalb eigentlich nehmen muss (lacht).“
Wenn wir den SAP Garden und Eishockey kurz beiseite lassen, worauf freust du dich in München am meisten?
Hede: „Ich finde München super - eine sehr, sehr schöne Stadt. Ich kenne mich schon ganz gut aus. Ich will die Zeit hier einfach genießen, ein paar neue Restaurants ausprobieren und viel von der Stadt sehen.“