
Friday, 16. October 2026 |
DEL, 9.Spieltag: EHC Red Bull München gewinnt gegen Eisbären Berlin
Vor 14.200 Zuschauern in der Uber Arena erzielten Ryan Murphy, Taro Hirose, Elis Hede und Yasin Ehliz die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Für den viermaligen deutschen Meister geht es am Sonntag (19:00 Uhr) mit dem bayerischen Duell bei den Nürnberg Ice Tigers weiter.
Highlights: Eisbären Berlin vs. EHC Red Bull München (16.10.2026)
// Highlights
Spielverlauf
München kam mit viel Energie aus der Kabine und setzte sich in der offensiven Zone fest. In der dritten Minute verbuchten auch die Eisbären ihre ersten Abschlüsse. Prompt wurde es gefährlich vor dem Tor von Mathias Niederberger, der aus der Nahdistanz nicht zu bezwingen war. Kurz darauf ließ Ty Ronning dem Nationalkeeper allerdings mit seinem Schuss in den Winkel keine Chance (4.). Nur 13 Sekunden später war die Berliner Führung wieder Geschichte: Murphy hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Tor (4.). Wenige Minuten später musste München erstmals in Unterzahl ran (8.), ehe auch Berlin eine Strafe kassierte (11.), doch die Unterzahleinheiten beider Teams verteidigten stark. Bei Fünf-gegen-fünf blieb es ein intensives Duell mit hohem Tempo und guten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Eisbären-Stürmer Liam Kirk, der in der 18. Minute zum 2:1 traf und den Meister mit einer Führung in die erste Pause brachte.
Im Mittelabschnitt erzielte Hirose nach 18 Sekunden mit einem Traumtor den erneuten Ausgleich. Der Münchner Topscorer legte sich den Puck auf die Rückhand und überraschte Jonas Neffin aus spitzem Winkel im kurzen Eck. Nach dem 2:2 suchten die Spitzenteams den Weg nach vorne. Beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen, doch spätestens bei den starken Torhütern war Endstation – so parierte Neffin zunächst gut gegen Ehliz, ehe Niederberger den Schuss von Rihards Griva mit dem Schoner abwehrte. Auch ein weiteres Eisbären-Powerplay überstand München (30.), sodass keine weiteren Treffer fielen. Mit 2:2 ging es in die Pause.
Nach dem letzten Seitenwechsel erhöhten die Red Bulls die Schlagzahl. Das Team von Oliver David ließ kaum gegnerische Abschlüsse zu und brachte selbst viele Scheiben aufs Tor. Die Belohnung gab es in der 49. Minute, als Markus Eisenschmid im Powerplay Hede bediente, der frei vor dem Tor Neffin keine Chance ließ. Kurz nach dem 3:2 durften die Eisbären ihre Powerplay-Formationen aufs Eis schicken (50.). Ronning verbuchte den ersten Berliner Torschuss des Drittels, an Niederberger war aber kein Vorbeikommen. Die Eisbären wurden nun offensiver, doch die Red Bulls standen kompakt und blieben bei Kontern gefährlich. Einen davon verwertete Ehliz, der in der 58. Minute auf Neffin zulief und seinen Alleingang mit einem Schuss in den Winkel zum 4:2 vollendete. Die Entscheidung war damit gefallen, ein Tor fiel aber noch: Eine Sekunde vor Schluss verkürzte Kirk für die Eisbären auf 3:4 – doch der Anschlusstreffer kam zu spät.

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Das Topspiel bei den Eisbären Berlin in Bildern (16.10.2026)
Elis Hede:
„Der Sieg tut gut. Das waren heute drei wichtige Punkte für uns. Wir haben ab dem zweiten Drittel mehr Zweikämpfe gewonnen und dadurch besser ins Spiel gefunden. Hinten sind wir gut gestanden.”
Tore:
1:0 | 03:39 | Ty Ronning
1:1 | 03:52 | Ryan Murphy
2:1 | 17:38 | Liam Kirk
2:2 | 20:18 | Taro Hirose
2:3 | 48:56 | Elis Hede
2:4 | 57:21 | Yasin Ehliz
3:4 | 60:00 | Liam Kirk
Zuschauer:
14.200

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