
Monday, 23. March 2026 |
DEL-Playoffs: Serienvorschau zum Viertelfinale gegen den ERC Ingolstadt
Die Playoff-Bärte der Red Bulls sprießen, wir sind bereit für die „geilste“ Zeit des Jahres. „Ab jetzt gibt es nur noch Eishockey“, betonte Oliver David im großen Interview unter der Woche. Gemeinsam mit seinem Trainerteam bereitete unser Coach seine Mannschaft in den vergangenen Tagen intensiv, aber auch mit der notwendigen Lockerheit auf die anstehende Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt vor.
Beide Teams kennen sich aus den Duellen aus der Hauptrunde gut, viele Überraschungen sollte es also nicht mehr geben. Die vier Spiele haben bereits klar gemacht, was uns erwartet. Und sie haben vor allem auch gezeigt, wo die Chancen der Red Bulls liegen und wie die Ingolstädter zu schlagen sind.
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Eingeschränkte Zufahrt zur Parkharfe und Parkhinweis
Aktuell empfehlen wir allen Besucherinnen und Besuchern unserer Heimspiele nachdrücklich, für die An- und Abreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Aufgrund von Baumaßnahmen an der Landshuter Allee kommt es bis auf Weiteres zu Einschränkungen bei der Anreise mit dem Auto zum SAP Garden und zur Parkharfe.
Zu den ersten beiden Playoff-Viertelfinalspielen finden parallel zudem erneut Veranstaltungen im Olympiapark statt, welche das Aufkommen in der Parkharfe zusätzlich erhöhen.

„Erwarten eine hart umkämpfte Serie“
Die Vorzeichen stehen aus Münchner Sicht gut, denn in den vergangenen Monaten kamen wir mit den Schanzern bereits gut zurecht. Nur in der ersten Partie setzte sich Ingolstadt zu Hause mit 6:3 durch, die drei folgenden Spiele gewann München mit 2:0, 3:1 und 4:0. Auffällig: Wir waren immer dann erfolgreich, wenn unsere Mannschaft den Fokus auf die Defensive legte und kompakt verteidigte.
„In der Hauptrunde haben wir gegen Ingolstadt gut gespielt, aber Playoffs sind Playoffs“, sagt Antoine Bibeau vorab. Unser Goalie, der in beiden Heimspielen gegen unseren oberbayerischen Rivalen jeweils einen Shutout verbuchen und dabei insgesamt 54 Schüsse parieren konnte, weiß um die Stärken der Panther. „Wir wissen, dass sie ein sehr schnelles Team und eine sehr gute Offensive haben“, so der Kanadier. In der Tat: Mit 197 Treffern war Ingolstadt hinter den Kölner Haien (200) das torgefährlichste Team der Regular Season.
Bedeutet: „Wir erwarten eine hart umkämpfte Serie und müssen von Spiel eins an unsere beste Leistung abrufen“, macht Bibeau klar. Halten wir den starken ERC-Angriff in Schach, haben wir alle Chancen aufs Weiterkommen.
Vergleich der Special Teams
Gerade Überzahl und Unterzahl dürften dabei wie immer in den Playoffs eine ganz gewichtige Rolle spielen. Hier nehmen sich beide Teams statistisch nicht viel.
Während München in der Hauptrunde im Powerplay auf eine Erfolgsquote von 22,64 Prozent kam, lief Ingolstadt bei 21,95 Prozent ein. Dafür lag der ERC im Penaltykilling als Zweiter mit 82,19 Prozent knapp vor unseren Jungs (80,25 Prozent).
Highlights: EHC Red Bull München vs. ERC Ingolstadt (25.02.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
Die vielzitierten „Kleinigkeiten“
Vor allem in eigener Unterzahl wird es auch auf Fabio Wagner ankommen, der in seinem ersten Jahr in der bayerischen Landeshauptstadt als absoluter Schlüsselspieler der Münchner Abwehr nicht mehr wegzudenken ist. Auf unseren Verteidiger wartet ein ganz besonderes Playoff-Viertelfinale, schließlich geht es gegen sein Ex-Team. Und der Nationalspieler ist heiß: „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Da es ein Derby ist, wird in beiden Arenen eine tolle Stimmung sein“, so der gebürtige Landshuter vor dem Auftakt.
Und Wagner weiß aus jahrelanger Erfahrung bestens, was in der Crunchtime besonders wichtig ist. „Am Ende kommt es in den Playoffs immer auf die Kleinigkeiten an“ unterstreicht unsere Nummer 55. Heißt also unter anderem: Zweikämpfe gewinnen, die richtigen Entscheidungen mit der Scheibe treffen, Checks fahren und Torchancen nutzen.
Eine Serie mit Geschichte
In der packenden DEL-Finalserie 2023 hat dies gegen Ingolstadt schon einmal besonders gut funktioniert. Die Red Bulls setzten sich vor drei Jahren souverän mit 4:1-Siegen durch und machten damit den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt. Andreas Eder und Filip Varejcka sorgten damals in Spiel fünf im ausverkauften Olympia-Eisstadion in der Schlussphase für die Entscheidung und grenzenlosen Jubel.
Erstmals in den Playoffs trafen beide Vereine in der Spielzeit 2020/21 aufeinander. Die damalige Saison stand noch im Zeichen der Corona-Pandemie und die Endrunde wurde im Best-of-Three-Modus ausgetragen – Ingolstadt entschied die Viertelfinalserie mit 2:0 für sich.

Heimstark, aber zuletzt nicht in Top-Form
Die Mannschaft von Trainer Mark French belegte in diesem Jahr mit 94 Punkten Platz fünf nach der Hauptrunde. Vor allem in der ersten Saisonhälfte spielte der ERC richtig stark. Dabei gewann Ingolstadt zum einen 14 Heimspiele am Stück und stellte damit einen neuen Club-Rekord auf. Nicht umsonst waren die Schanzer zusammen mit Köln (beide 60 Punkte) das beste Heimteam der Liga. Zum anderen holten die Panther elf Siege nacheinander. Beiden Serien setzten dann aber die Red Bulls ein Ende.
Die letzten Wochen verliefen im Lager der Oberbayern insgesamt durchwachsen. Nach der Olympiapause standen nur drei Siege, fünf Spiele gingen verloren. Auch die Defensive wackelte, 152 Gegentore bedeuten ligaweit aber immer noch Platz fünf.
Torjäger Barber zum „Stürmer des Jahres“ gewählt
Zwischen den Pfosten stehen entweder Brett Brochu oder Devin Williams. Die zwei Goalies kommen auf solide Werte, so richtig überzeugend waren beide jedoch nicht. Dafür gehörte Alex Breton einmal mehr zu den Top-Verteidigern der PENNY DEL. Der schussgewaltige Kanadier kam auf 15 Tore und 35 Assists, 50 Zähler als Defender schaffte nur noch Nicolas Mattinen (Adler Mannheim).
Im Angriff stellte Riley Barber in seinem ersten Jahr in Deutschland seine ganze Klasse unter Beweis. Der US-Amerikaner traf 32-mal und sicherte sich zusammen mit Liam Kirk (Eisbären Berlin) die Torjägerkanone. Außerdem legte er auch noch 31 Tore auf, womit der „Stürmer des Jahres“ der PENNY DEL bei 63 Punkten landete. Nur Evan Barratt (65, Nürnberg Ice Tigers) gelangen mehr Scorer.
Dies spielt freilich alles keine Rolle mehr, die Uhren werden wieder auf Null gestellt. „Wir wollen unseren Spielplan durchziehen und unsere Stärken nutzen“, macht Wagner abschließend klar.
„WE RUN THIS TOWN“!

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Das Derby gegen Ingolstadt in Bildern (25.02.2026)
Die Spiele des Playoff-Viertelfinals in der Übersicht:
Viertelfinale 1: Dienstag, 24. März, 19:00 Uhr | EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt – Tickets sichern
Viertelfinale 2: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr | ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München
Viertelfinale 3: Sonntag, 29. März, 19:00 Uhr | EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt - ausverkauft
Viertelfinale 4: Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr | ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München
Viertelfinale 5: 2. April* | EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt
Viertelfinale 6: 4. April* | ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München
Viertelfinale 7: 6. April* | EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt
*falls erforderlich – Uhrzeiten noch offen

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