
Dienstag, 02. Juni 2026 |
EHC Red Bull München: Dominik Kahun im Interview - Teil 1
Dominik, herzlich willkommen zurück. Was war dein erster Gedanke, als sich abgezeichnet hat, dass es wirklich wieder nach München geht?
Dominik Kahun: „Vielen Dank! Es fühlt sich wie das große nach Hause kommen an. Meine Frau Antonia und ich haben das schon lange im Hinterkopf und sagen schon lange, dass wir wieder zurückkommen möchten. Jetzt ist der perfekte Moment dafür gekommen. Ich bin überglücklich und meine ganze Familie freut sich sehr, jetzt wieder hier zu sein.“
Teil 1: Dominik Kahun spricht über seine Rückkehr nach München
// INTERVIEW
Warum ist es aus deiner Sicht genau jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür?
Kahun: „Wir waren jetzt lange unterwegs. Drei Jahre in Nordamerika, fünf Jahre in der Schweiz. Ich habe München in der Zeit immer verfolgt und geschaut, was die Jungs so machen und wie es läuft. Währenddessen ist es immer ein Traum für mich geblieben, wieder in und für München zu spielen. Ich habe es damals schon gesagt und jetzt fühlt es sich richtig an. Meine Frau und ich erwarten ein Baby. Es spielt auch eine große Rolle, dass unser kleiner Mann jetzt in München zur Welt kommt.“
Wenn du an deine vier Jahre hier zurückdenkst, was kommt dir da als erstes in den Kopf? Woran musst du sofort denken?
Kahun: „München wurde ziemlich schnell zu meinem Zuhause. Ich habe hier meine Frau kennengelernt und deshalb auch viel Zeit im Sommer in der Stadt verbracht. Sportlich sind die schönsten Erinnerungen natürlich die drei gewonnenen Meisterschaften. Wir hatten eine überragende Truppe, eine ganz große Familie. Ich glaube, auch deshalb waren wir so erfolgreich. Deshalb verbinde ich meine Familie und meine Eishockey-Familie direkt mit München. Und an die gemeinsamen Meisterfeiern erinnere ich mich gerne zurück.“
Was bedeuten drei Meisterschaften in so jungen Jahren? Wie hat das deinen Weg vielleicht auch anders geebnet als den von Spielern, die bis zuletzt auf solche Erfolge warten müssen?
Kahun: „Je älter ich werde, desto öfter denke ich darüber nach. Es gibt Spieler, die in ihrer ganzen Karriere nie einen Titel feiern dürfen. Deshalb darf ich mich unglaublich glücklich schätzen, damals in so einer starken Mannschaft gespielt zu haben. Von den Leadern in diesem Team konnte ich mir unfassbar viel abschauen. Jungs wie Michi Wolf, Keith Aucoin oder Jason Jaffray an deiner Seite zu haben oder wie in meiner Reihe Mads Christensen oder Franky Mauer – da kann man enorm viel lernen. Wenn man so früh Titel gewinnt und dann eine Weile keine mehr, dann wird das Streben danach immer größer. Ich will einfach nur gewinnen. Man tut alles dafür, egal wie. Das hat mir dann aber auch Selbstvertrauen für Weltmeisterschaften oder Olympiaden mit der Nationalmannschaft gegeben.“
Die #21 ist wieder da!
// WELCOME BACK
Du trägst bei den Red Bulls jetzt wieder die Nummer 21. Christian Winkler sagte einst: Die Nummer 21 liegt für dich immer bei uns bereit. Wie viel bedeutet es dir, diese Nummer wieder zu tragen?
Kahun: „Das ist sehr groß für mich – etwas ganz Besonderes. Ich kann es kaum erwarten, die 21 wieder zu tragen. Nach meiner Zeit in München war sie oft vergeben oder hing unter dem Hallendach. Es war meine erste Nummer, als ich als kleiner Junge mit dem Eishockey angefangen habe. Sie jetzt wieder tragen zu dürfen, ist einfach speziell. Vor den Münchner Fans mit meiner Nummer aufzulaufen, ist eine Riesensache.“
Was unsere neue alte Nummer 21 sonst noch zu seiner Rückkehr sagt und wie Kahun auf seine vier Jahre in München zurückblickt, erfahrt ihr im Video. Teil zwei und drei unseres großes Comeback-Interviews folgen zeitnah.

Mit Video
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