Privat ein Familienmensch
Privat ist Luis ein echter Familienmensch. Er ist mit seiner Freundin und der gemeinsamen Hündin, einem Shiba Inu, in die bayerische Landeshauptstadt gezogen. „Meine Freundin und mein Hund bedeuten mir sehr viel. Mit ihnen finde ich den perfekten Ausgleich zum Sport“, erzählt er. „Die Familie meiner Freundin sagt, dass unser Hund mich ganz gut widerspiegelt“, sagt er und lacht, denn die Hunderasse gilt als willensstark, ein bisschen stur, aber liebenswert.
An freien Tagen geht’s für Schinko gern mit dem Fahrrad durch die Stadt, mal nach Schwabing, mal in den Park. „Was Gutes essen, ein bisschen bummeln, abends eine Serie – das ist für mich ein perfekter Tag.“ Auch Golf steht bei ihm hoch im Kurs. „Wenn ich nach dem Training heimkomme, tut ein bisschen frische Luft gut.”
Warum die 63?
Einen besonderen Bezug hat Luis auch zu seiner Rückennummer. Früher trug er meist die 12 – so wie einst sein Vater. „In Wolfsburg war die leider vergeben. Also habe ich mit meiner Freundin überlegt – und mich für die 63 entschieden.“ Diese trug er auch mit gerade einmal 17 Jahren bei seinem ersten Oberliga-Spiel, in dem er gleich sein Premierentor erzielte. Bei den Red Bulls wird er wieder mit der 63 auflaufen.
Früher war sein Vater das große Vorbild, heute schaut er bei NHL-Stars wie Connor McDavid und Leon Draisaitl genauer hin. „Man kann sich von anderen was abschauen, aber man sollte immer seinen eigenen Weg gehen.“ Mit diesem Motto ist er in seiner Karriere bisher gut gefahren. Und so soll es bei den Red Bulls weitergehen. „Ich will meine Leistung bestätigen und mit dem Team Titel holen.”