In der kommenden Saison triffst du auf ein paar alte Kollegen aus Salzburg. Freust du dich, schon ein paar Spieler im neuen Team zu kennen?
Sinn: „Mit Philipp Krening habe ich die letzten zehn Jahre zusammengespielt. Dass wir jetzt zusammen zu Red Bull München gehen, ist unglaublich cool. Ryan Murphy ist ein toller Typ und ein großartiger Mannschaftskollege. Luis Schinko und Fabio Wagner habe ich kürzlich im Rahmen der WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft kennengelernt, das sind absolute Top-Spieler. Vor allem von Fabio, der wie ich Verteidiger ist, kann ich mir noch einiges abschauen. Aber natürlich freue ich mich auf das gesamte Team.“
Oliver David ist neuer Trainer in München. Du hast bereits die letzten zwei Jahre unter ihm gespielt. Wie ist deine Beziehung zu ihm und was schätzt du an der Zusammenarbeit?
Sinn: „Oliver und ich haben eine sehr gute Beziehung. Er hat mich damals in die Profi-Mannschaft geholt und mir sowohl Vertrauen als auch Eiszeit gegeben, wofür ich ihm extrem dankbar bin. Er ist ein sehr ehrlicher und transparenter Typ, immer freundlich und positiv. Aus diesem Grund denke ich, dass eine gute Stimmung herrschen wird, die der gesamten Mannschaft und Organisation guttun wird. Er ist definitiv ein Gewinn für Red Bull München.“
Er hat im Interview bereits über seine Spielphilosophie gesprochen, in der er eine klare Vision zum Ausdruck gebracht hat. Kannst du uns dazu mehr sagen und was denkst du, wie diese Philosophie in der kommenden Saison umsetzbar ist?
Sinn: „Seine Spielphilosophie ist eher offensiv ausgerichtet. Er lässt im klassischen Red Bulls Stil spielen, also sehr aggressiv und schnell nach vorne. Das gefällt mir persönlich sehr, da ich selbst versuche, so weit wie möglich nach vorne zu gehen. Das Beispiel Salzburg zeigt, dass seine Spielweise gut funktioniert, wenn die ganze Mannschaft dahintersteht. Wenn wir als das Team genau das in der nächsten Saison verinnerlichen, bin ich davon überzeugt, dass wir damit Erfolg haben werden.“
Kurzer Schwenk zur Nationalmannschaft: Du bist in den beiden Testspielen gegen Österreich für die DEB-Auswahl aufgelaufen und hast die zwischenzeitliche 3:0-Führung im zweiten Duell aufgelegt. Wie war die Erfahrung für dich?
Sinn: „Ich habe nach der abgelaufenen Saison gehofft, dass ich dabei bin, aber nicht unbedingt damit gerechnet. Dementsprechend war ich total glücklich, als ich den Anruf bekommen habe. Mit den Spielern zusammenzuspielen, die ich seit klein auf im Fernsehen verfolgt habe, war ein besonderes Erlebnis. Dann auch noch die beiden Spiele gegen Österreich, wo ich auf viele meiner Ex-Kollegen getroffen bin… ein besseres Debüt hätte ich mir nicht vorstellen können.“