Es ist kein Geheimnis, dass wir gerade viele Gäste aus Nordamerika zu Besuch haben, die dein Spiel beobachten. Sind die NHL-Scouts etwas, über das du nachdenkst?
Smits: „Nein, ich kenne das ja schon aus Finnland. Ich denke gar nicht mehr darüber nach, denn irgendjemand beobachtet dich immer. Ich fühle mich damit nicht unter Druck gesetzt, ich nehme das Ganze einfach mit einem positiven Gefühl mit.“
Wir haben schon darüber gesprochen, dass dein Leben sich gerade oder eigentlich schon seit Jahren um Eishockey dreht. Was würde es dir bedeuten, im kommenden Sommer in die NHL gedraftet zu werden?
Smits: „Natürlich würde es mir sehr viel bedeuten. Aber bis zum Sommer ist es noch ein langer Weg. Ich versuche, im Moment zu bleiben. Und das bedeutet: Meinem Team dabei zu helfen, in diesem Jahr Meister zu werden. Nach der Saison kann ich an meine Zukunft denken.“
Spürst du mit Blick auf die anstehenden Playoffs schon die richtige Energie in der Kabine?
Smits: „Ja, natürlich. Wir haben zuletzt viel darüber gesprochen. Wir wissen, dass wir im Viertelfinale stehen und versuchen deshalb schon jetzt bereit zu sein und jedes Spiel ernst zu nehmen. Wir haben den Playoff-Modus längst angestellt.“
Bleibt da noch Zeit, abseits des Eises zu entspannen und den Kopf auch mal freizukriegen?
Smits: „Wenn ich so wie jetzt voll auf Hockey fokussiert bin, versuche ich, mich in meiner Freizeit nicht zu sehr ablenken zu lassen. Entspannen, regenerieren und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Zeit mit anderen Dingen zu verbringen.“
In einem früheren Interview hast du gesagt, dass du in deiner Freizeit gerne Girly Pop und Sängerinnen wie Taylor Swift hörst. Bist du bisher mit der Musik in der Kabine zufrieden?
Smits (lacht): „Das hängt auch immer von der Stimmung ab. Aber bisher bin ich mit unseren Kabinen-DJs nach den Spielen oder Trainings zufrieden. Ich habe keine Beschwerden.“
Du hast die Nummer 23 jetzt schon in verschiedenen Stationen getragen. Steckt eine Geschichte dahinter?
Smits: „Nicht wirklich. Das war meine erste Nummer als Profi. Deshalb versuche ich einfach, sie zu behalten.“
Abschließend: Deine Ziele für die nächsten zwei Monate in drei Wörtern?
Smits: „Deutsche Meisterschaft gewinnen.“