
Freitag, 31. Juli 2026 |
EHC Red Bull München: Christian Winkler im Interview
Die wichtigsten Eckdaten für die neue Saison stehen: Der Kader ist vorerst komplett, der DEL-Spielplan und die Vorbereitungstermine sind fix, die Vorverkaufsphase läuft bereits – die Sommerpause biegt also langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein.
„Große Vorfreude auf das, was kommt“
Für Christian Winkler war es ein intensiver, aber zugleich sehr erfolgreicher Sommer. „Wir blicken sehr zufrieden auf den Sommer zurück. Wir haben genau die Spielertypen bekommen, die wir wollten. Die Personalentscheidungen passen sehr gut zur Mannschaft, entsprechend groß ist jetzt die Vorfreude auf das, was kommt“, sagt der 55-Jährige.

Gleichzeitig erklärt Winkler, welche Lehren wir aus der vergangenen Saison und dem Halbfinalaus gegen die Adler Mannheim gezogen – und wie sich diese auf die Kaderplanung für die kommende Spielzeit ausgewirkt haben: „Mit unseren Neuzugängen haben wir sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung an Effektivität gewonnen. Genau dort haben wir angesetzt, weil uns vor allem die fehlende Durchschlagskraft und das Powerplay in den Playoffs das Leben nicht leichter gemacht haben. Mit Dominik Kahun, Elis Hede, Lucas Thaler, Trevor Carrick und Lukas Klok haben wir uns in diesen Bereichen noch einmal verstärkt, um insgesamt variantenreicher und facettenreicher zu werden. Und mit Mathias Niederberger haben wir übrigens noch einen Neuzugang, der sich über den Sommer zum ersten Mal vollständig auskurieren konnte. Ich bin überzeugt, dass wir einen stärkeren Mathias Niederberger sehen werden als je zuvor.“

Winkler hebt dabei auch die enge Zusammenarbeit mit Neville Rautert (Managing Director Sports) und Trainer Oliver David hervor. „Ich schätze Nevilles Art zu arbeiten sehr, weil er unglaublich fleißig ist und es wichtig ist, dass er manche Dinge auch mal anders sieht als ich. Entscheidend ist in diesem Dreier-Verbund aber auch der Trainer, denn am Ende muss er die Mannschaft entwickeln – und dafür braucht er die Spielertypen, die zu seiner Idee von Eishockey passen.“
„Oliver hat sich nochmals weiterentwickelt“
Wie wichtig der Trainer in diesem Gesamtgefüge ist, unterstreicht Winkler auch mit Blick auf dessen Entwicklung. „Oliver hat sich in der vergangenen Saison nochmals weiterentwickelt. Er ist ein sehr moderner Trainer, ein absoluter Perfektionist und Kommunikator, der sich Tag und Nacht mit Eishockey beschäftigt und nichts dem Zufall überlässt. Jetzt muss er diese Entwicklung nur noch krönen.“
In wenigen Wochen kommt das gesamte Team zurück nach München. Dann startet die gemeinsame Vorbereitung auf die neue DEL-Saison.

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