Österreichischer Vizemeister der AHL: Das machen die Red Bull Hockey Juniors
Sonntag, 15. Februar 2026 |

Red Bull Hockey Juniors sind österreichischer Vizemeister der Alps Hockey League

Österreichischer Vizemeister der AHL: Das machen die Red Bull Hockey JuniorsTabellenführer bereitet sich auf den nächsten Titelkampf vor// AKTUELLSAm Ende überwog die Enttäuschung, als die Red Bull Hockey Juniors sich im Finale um die österreichische Meisterschaft in der Alps Hockey League den Zeller Eisbären geschlagen geben mussten. Was bleibt: Mehr als nur ein Achtungserfolg der jungen Truppe.
Nachdem die Mannschaft des finnischen Coaches Teemu Levijoki mit einem 3:3-Remis aus dem Hinspiel gegen EK Die Zeller Eisbären am vergangenen Donnerstag hinausgegangen war, hatten die Red Bull Hockey Juniors am Samstag die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum zum österreichischen Meister der AHL zu küren.
Bild Teemu Levijoki
Trainer Teemu Levijoki
Nachdem es dank zwei früher Tore vom 20 Jahre jungen Maxim Eliseev (1.) und dem 16-jährigen Paul Schuster (6.) bereits nach sechs Minuten 2:0 stand, sah es zunächst gut für das jüngste Team der Alps Hockey League aus (18,8 Jahre im Schnitt). Doch die Gäste drehten das Spiel in der Folge auf 3:2. Kurz vor Schluss setzten die Eisbären, während der sechste Feldspieler der Salzburger auf dem Eis den Druck erhöhte, dann den 4:2-Endstand ins leere Tor.
Red Bull Hockey Juniors führen die AHL-Tabelle an
Ein bitterer Abend, der nicht über die derzeitigen Leistungen der Youngster aus der Akademie an der deutsch-österreichischen Grenze in Liefering hinwegtrügen sollte. Auch wenn das Duell um die österreichische Krone in der Alps Hockey League verloren ging, so führen die Salzburger die Gesamttabelle der Liga immer noch an.
Über die Alps Hockey League
Zur Einordnung: Die 2016 gegründete AHL setzt sich aus Teams aus Österreich, Kroatien, Italien und Slowenien zusammen und ist die zweithöchste Spielklasse im österreichischen Eishockey. Seit der Saison 2018/19 wird neben dem AHL-Meister auch der österreichische Meister innerhalb der Liga ausgespielt.
Bild Salzburg Juniors
In den ersten Jahren als Final Four-Turnier, seit letzter Saison nur noch mit dem Finale der zwei besten österreichischen Teams nach dem Grunddurchgang. In einem Hin- und Rückspiel entscheiden die Teams in zwei Duellen den Titelträger. In der großen Tabelle stehen die Red Bull Hockey Juniors an der Spitze – die Zeller Eisbären sind Zweiter. Entsprechend ging es am Samstag „nur“ um den kleineren von zwei möglichen Titeln in der Liga.
Entsprechend gilt es nun, den Rückschlag möglichst schnell abzuschütteln und sich wieder auf den Ligaalltag einzustellen. Und dort leisten die Red Bull Hockey Juniors Großes. Das Talenteteam steht Woche um Woche gestandenen Profis gegenüber, die teils internationale Erfahrung vorweisen können. Zum Vergleich: Der Altersdurchschnit der Zeller Eisbären liegt bei 25,3 Jahren im Schnitt. Darunter Blaz Tomazevic, der Slovenien schon bei einer Weltmeisterschaft vertrat, oder der Kanadier Nick Huard, der in der nordamerikanischen AHL bereits auf dem Eis stand.
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Zahlreiche Ex-Juniors beim EHC Red Bull München
Vom vorhandenen Talent aus der Red Bull Eishockey Akademie konnten wir uns nicht zuletzt in dieser Saison selbst überzeugen. Neben zahlreicher, langjähriger München-Profis mit Akademie-Ausbildung, kamen im Sommer gleich drei Spieler mit einer Red Bull Hockey Juniors-Vergangenheit zu uns.
Der Ex-Nürnberger Jeremy McKenna (2015 bis 2016 an der Akademie) ist mit 14 Treffern derzeit interner Top-Torjäger des EHC Red Bull München. Phillip Sinn und Philipp Krening, die beide im vergangenen Sommer vom EC Red Bull Salzburg gekommen sind und zuvor für die Juniors spielten, sind wichtige Säulen im Team von Trainer Oliver David.
4:0 | Doppelpack durch Jeremy McKenna
// IN-GAME-VIDEO
Zwei weitere Eigengewächse stießen noch während der laufenden Spielzeit in unseren Kader. Der 20-jährige Vadim Schreiner, der Ende des vergangenen Kalenderjahres die große Verletztenmisere in der Mannschaft kompensierte, geht weiterhin für uns auf Torejagd. Moritz Warnecke (18) der ebenfalls elf Einsätze für München bekam, ist wieder zurück in der Defensive der Red Bull Hockey Juniors und stand gegen die Zeller Eisbären mit auf dem Eis.
Ziel Meisterschaft: Blick geht wieder nach vorne
Die Erfolgsgeschichte der Red Bull Hockey Juniors endet also keineswegs mit dem verlorenen Finale am Samstag. Die österreichische Vizemeisterschaft in der AHL ist ein großer Achtungserfolg, welchem ein noch viel größerer Coup folgen könnte.
Am kommenden Donnerstag trifft das Talenteteam in der Liga bereits wieder auf den HC Asiago (20:00 Uhr) ehe es am Samstag gegen die Wipptal Broncos Weihenstephan (19:00 Uhr). Dort wollen die Red Bull Hockey Juniors ihren Platz an der Spitze der Tabelle behaupten und sich die beste Grundlage für einen möglichen Titelgewinn in der Alps Hockey League schaffen. Wir drücken den Jungs die Daumen!
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