
Sonntag, 06. September 2026 |
Warrior Cup: EHC Red Bull München gewinnt das Finale gegen die Belfast Giants
Vor 1.692 Zuschauern in der Energie Schwaben Arena in Kaufbeuren erzielten Tobias Rieder (2), Patrick Hager, Dominik Kahun und Jeremy McKenna die Tore für den viermaligen deutschen Meister. Platz drei sicherte sich der HC Ambrì-Piotta mit einem 5:2-Erfolg im kleinen Finale gegen Gastgeber ESV Kaufbeuren.

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Das Finale des Warrior Cups gegen die Belfast Giants in Bildern
Spielverlauf
Belfast prüfte schon in der ersten Minute Mathias Niederberger, der gleich zur Stelle war. Danach begann eine Abtastphase, ehe die Red Bulls nach fünf Minuten die Kontrolle übernahmen. Großchancen fehlten zunächst auf beiden Seiten. Knapp war es nach einem Konter der Giants in Unterzahl, den Kaleb Pearson ans Außennetz abschloss (9.). München kam in diesem Powerplay ebenfalls zu Möglichkeiten, doch richtig gefährlich wurde es nicht. Bis in die 16. Minute blieb das Finale torlos – dann legten die Nordiren vor: Etwas glücklich landete der Puck im Slot bei Jake Gaudet, der Niederberger mit einem platzierten Schuss zum 0:1 keine Möglichkeit ließ. Weitere Treffer fielen vor der ersten Pause nicht.
Die Red Bulls kamen schwungvoll aus der Kabine und hatten gleich zu Beginn des Mittelabschnitts ihre bis dahin besten Chancen, doch Lucas Thaler (21.) und Chris DeSousa (22.) konnten Jake Kupsky im Tor der Giants nicht bezwingen. Wenig später brachte ein weiteres Powerplay keinen Erfolg, doch der Ausgleich lag nun in der Luft – und fiel in der 28. Minute nach Hagers sehenswerter Einzelleistung: Der Kapitän zog vor das Tor und legte die Scheibe an Kupsky vorbei zum 1:1 ins Tor. Die Red Bulls blieben die tonangebende Mannschaft und drehten durch einen Abstauber von Rieder das Spiel (33.). In der Schlussphase des Drittels schnürte Rieder nach einer schönen Kombination in Überzahl sogar den Doppelpack. So ging der viermalige deutsche Meister mit einer 3:1-Führung in die zweite Pause.
Die Red Bulls blieben im letzten Drittel überlegen, Belfast hatte Schwierigkeiten das hohe Tempo mitzugehen. Strafzeiten waren die Folge. Das nutzte Kahun mit seinem Treffer zum 4:1 nach einer schönen Passstafette gnadenlos aus (47.). Die Drei-Tore-Führung wackelte während eines Powerplays der Giants, als Niederberger gegen Pearson eine Glanzparade zeigen musste (54.), doch abgesehen davon hatte München alles im Griff. In der vorletzten Minute traf McKenna zum 5:1-Endstand. Wenig später durfte die Mannschaft von Oliver David ihre Titelverteidigung beim Warrior Cup bejubeln.
Tobias Rieder:
„Es ist schön, wenn man einen Titel verteidigen kann. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Wir haben smart gespielt, körperlich dagegengehalten und im Powerplay unsere Chancen genutzt.“
Tore:
1:0 | 15:35 | Jake Gaudet
1:1 | 27:19 | Patrick Hager
1:2 | 32:27 | Tobias Rieder
1:3 | 38:20 | Tobias Rieder
1:4 | 46:22 | Dominik Kahun
1:5 | 58:53 | Jeremy McKenna
Zuschauer:
1.692

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