
Monday, 20. April 2026 |
EHC Red Bull München: Spannende Statistiken zur Saison 2025/26
Wusstet ihr etwa, dass Ville Pokka unser Marathon-Mann war? Doch nicht nur das: Der Verteidiger hat unter anderem auch den härtesten Schlagschuss bei den Red Bulls. Überhaupt hat der finnische Weltmeister und Olympiasieger in einigen Kategorien abgeräumt.
Aber auch Ryan Murphy, Tobias Rieder, Taro Hirose, Yasin Ehliz, Patrick Hager, Adam Brooks und Gabriel Fontaine positionierten sich bei unseren Stats ganz weit oben auf dem Siegertreppchen.
Die Marathon-Männer
63 Spiele absolvierte der EHC Red Bull München in dieser Saison – 52 in der Hauptrunde und elf in den Playoffs. In allen 63 mit dabei waren Ville Pokka und Yasin Ehliz, die damit keine einzige Partie verpassten. Pokka genoss dabei 1.281,55 Minuten Eiszeit, fuhr 1.672 Wechsel und legte eine Distanz von insgesamt 286.926 Metern zurück – allesamt Top-Werte unserer Mannschaft!
Highlights: EHC Red Bull München vs. Straubing Tigers (13.03.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
Übrigens: Auf die längste durchschnittliche Eiszeit pro Wechsel kamen Taro Hirose, Adam Brooks und Gabriel Fontaine. Das Trio landete bei jeweils 52 Sekunden.
Offensive
Den Titel des internen Top-Scorers sicherte sich Hirose. Der Kanadier kam auf 67 Punkte, auch seine 54 Vorlagen sind der Bestwert. Überraschend ist die hohe Anzahl an Assists nicht. Denn der Angreifer war unsere Passmaschine mit 1.903 Pässen, wovon er 84,2 Prozent an den Mann brachte. Stark! Zugleich kommt Taro mit +29 auch noch auf den besten Plus/Minus-Wert unserer Jungs.
Am treffsichersten war Tobias Rieder. Nach 16 Toren in der Hauptrunde legte er in den Playoffs nochmal acht weitere nach. 24 Treffer schaffte der gebürtige Landshuter noch nie zuvor in seiner Profikarriere. Herausragend war ebenfalls die Effizienz unseres Stürmers, denn stolze 17,9 Prozent seiner Schüsse fanden den Weg ins Tor. Dies schaffte kein anderer seiner Kollegen. Auch bei den Screens vor dem gegnerischen Kasten ist Rieder vorne. 86-mal verdeckte er dem Torhüter die Sicht – oft mit Erfolg.
Die meisten Schüsse gingen allerdings auf das Konto von Ehliz, der 308 Abschlüsse zu verbuchen hat. Der härteste davon lag bei 149,2 km/h. Damit reicht dieser allerdings nicht an das Geschoss von Pokka ran. Der Abwehrspieler feuerte die Scheibe mit 162,7 km/h aufs Tor und war damit klarer Spitzenreiter.

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Das vierte Halbfinalspiel gegen Mannheim in Bildern (14.04.2026)
Dafür wiederrum war niemand schneller als Yasin. Unsere Nummer 42 erreichte mit 37,6 km/h die Höchstgeschwindigkeit im Münchner Team.
Defensive
In den Zweikämpfen war der Offensivspieler ebenfalls richtig stark unterwegs. Ehliz bestritt mit 990 die meisten Puck-Battles und entschied davon deutlich mehr als die Hälfte für sich (54,2 Prozent). Eine bemerkenswerte Quote für einen filigranen Angreifer.
Auch Pokka dürfte noch den ein oder anderen blauen Fleck am Körper aufweisen: Ville stellte sich am häufigsten einem Schussversuch des Gegners in den Weg und kommt so auf 68 Blocks.
Feine Hände
Ryan Murphy und der Puck? Das ist ein klares Match. Der Kanadier liebt es, lange mit der Scheibe unterwegs zu sein und so torgefährliche Situationen zu kreieren. Murphy verbrachte 79,04 Minuten mit dem Spielgerät am Schläger und lief in dieser Zeit eine Strecke von 21.374 Metern. Beide Werte sind die Referenz in der Mannschaft von Trainer Oliver David. Zu den Puckmagneten gehört abermals Pokka, der 3.305-mal an der Scheibe war – und damit so oft wie kein anderer.
Und auch unser Kapitän bewies erneut, dass er über flinke Hände und Reaktionsschnelligkeit verfügt. Patrick Hager nahm mit 1.162 die mit Abstand meisten Bullys und gewann davon auch noch 52,4 Prozent. Auch hier ging Hagi einmal mehr voran.

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