„Darauf können wir aufbauen”: Stimmen & Stats zur Halbfinalserie
Saturday, 18. April 2026 |

EHC Red Bull München: Stimmen und Stats zur Halbfinalserie gegen Mannheim

„Darauf können wir aufbauen”: Stimmen & Stats zur HalbfinalserieCaptain und Coach stolz auf das Team// DEL - PLAYOFFSDer EHC Red Bull München ist in der Halbfinalserie gegen die Adler Mannheim trotz enger Spiele mit 1:4 ausgeschieden. Woran es lag und warum Trainer Oliver David dennoch „stolz auf die Mannschaft“ ist, lest ihr in den Stimmen & Stats.
Stimmen
Oliver David (Trainer, EHC Red Bull München): „Gratulation an Mannheim. Uns ist es nicht gelungen, die zwei Overtime-Niederlagen zu Beginn der Serie aufzuholen. In Spiel 3 waren wir gut, aber Mannheim war etwas besser – ähnlich wie in Spiel 5. Im vierten Spiel haben wir unsere Chancen genutzt. Rückblickend gesehen war das leider die Ausnahme. Franzreb war ein großer Faktor in der Serie, aber auch der Wille seiner Mitspieler, Schüsse zu blocken, sowie das insgesamt starke Defensivspiel der Adler. Es war schwierig, vor das Tor zu kommen und Rebounds zu erobern. Außerdem hat Mannheim die Chancen konsequenter genutzt.
Wir hatten unsere Chancen, mehr Spiele zu gewinnen, vor allem in den Overtime-Matches. Den Sieg heute hat Mannheim absolut verdient. Wir werden es nächste Saison wieder angehen. Wir haben diese Saison gut gearbeitet, wir haben nur nicht gewonnen. Ich bin stolz auf mein Team. Es war eine wunderbare Saison mit vielen Schritten in die richtige Richtung. Viele Jungs haben den Durchbruch geschafft und sich weiterentwickelt. Nur für das Weiterkommen hat es nicht gereicht. Es gibt dieses Jahr kein Eishockey im Mai für uns. Trotzdem freuen wir uns auf die nächste Saison.“
Patrick Hager (Stürmer, EHC Red Bull München): „Die Spiele eins und zwei waren der Knackpunkt. Eines der beiden hätten wir gewinnen müssen, um auswärts nicht so unter Druck zu sein. Auch heute hatten wir wieder genug Chancen, haben aber in den entscheidenden Momenten ein, zwei Fehler zu viel gemacht. Die Enttäuschung ist im Moment groß. Trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft. Wenn wir mit Abstand auf die Saison blicken, haben wir im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren den Turnaround super hinbekommen. Darauf können wir aufbauen. Schönreden wollen wir die Situation aber nicht. Die Qualität war groß genug, um dieses Jahr Meister zu werden.“
Highlights: Adler Mannheim vs. EHC Red Bull München (17.04.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
Dallas Eakins (Trainer, Adler Mannheim): „Wir sind glücklich, diese Serie gewonnen zu haben. Viele Spiele in dieser Runde waren extrem eng und hätten auch anders ausgehen können. München gehört zu den besten Teams der Liga. Sie spielen sehr strukturiert und unangenehm, dafür gebührt ihnen großen Respekt. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, die jeden Tag daran arbeitet, besser zu werden. Der entscheidende Faktor in dieser Serie war sicherlich auch Maxi Franzreb, der nicht nur ein klasse Spieler ist, sondern auch ein toller Mensch.
Die Münchner werden das in diesem Moment wahrscheinlich nicht gerne hören, aber: Sie sind eines der am besten gecoachten Teams der Liga. Christian Winkler hat einen großartigen Job gemacht, ein Team zusammenzustellen, das mit Struktur spielt – und Spieler verpflichtet, die diesen Münchner Stil spielen können. München spielt voll auf Angriff, macht Druck, lässt dir keine Zeit zum Durchschnaufen – und das ist ein Verdienst von Oliver und Manager Winkler.“
Lukas Kälble (Verteidiger, Adler Mannheim): „Wir haben uns in dieses Spiel reingekämpft, weil die Jungs über 60 Minuten zusammengehalten und nie den Kopf hängengelassen haben. Am Ende haben Kleinigkeiten wie wichtige Saves, geblockte Schüsse und Tore zum richtigen Zeitpunkt den Unterschied gemacht. Jetzt geht es darum, zu regenerieren, weiter an Details zu arbeiten und auch mental kurz abzuschalten, um dann bereit zu sein fürs Finale.“
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Das fünfte Halbfinalspiel gegen Mannheim in Bildern (17.04.2026)
Statistiken
Effizienz entscheidet: 156:133 Schüsse, aber 11:15 Tore – Mannheim nutzte seine Möglichkeiten besser (Quote: 11,3 Prozent). München kam auf 7,1 Prozent. Auch bei den Expected Goals gab es leichte Vorteile für die Red Bulls (17,0 zu 16,3) – die Chancenverwertung gab den Ausschlag in dieser engen Serie.
Special Teams: Mannheim nutzte 18,2 Prozent der Powerplay-Situationen, München nur 13,3 Prozent – und damit deutlich weniger als in der Hauptrunde (22,6 Prozent).
Bullys: 57,0 Prozent für die Adler – und damit noch einmal mehr als in der Hauptrunde (54,3 Prozent).
Top-Scorer im Halbfinale: Yasin Ehliz war mit sechs Punkten in fünf Spielen bester Münchner – vor Tobias Rieder, Taro Hirose und Ville Pokka (je drei).
Mehr als ein Marathon: Ehliz legte in fünf Spielen 52,9 Kilometer zurück – Höchstwert bei München.
Torjäger: Rieder erzielte im fünften Halbfinalspiel seinen achten Playoff-Treffer und führt damit die Torschützenliste der PENNY DEL an.
Härtester Schuss: Konrad Abeltshauser feuerte in Spiel 5 mit 160,4 km/h aufs Tor – der Topwert eines Münchners im Halbfinale.
Eiszeit-König: Ville Pokka stand 238:30 Minuten auf dem Eis – länger als jeder andere Münchner in der Serie gegen Mannheim.
Intensiv, aber fair: München kassierte in fünf Spielen 26 Strafminuten, Mannheim 34 – auf beiden Seiten ausschließlich Zwei-Minuten-Strafen.
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