„Das hat gut funktioniert“: Top-Torjäger Tobias Rieder erklärt seinen Playoff...
Monday, 06. April 2026 |

EHC Red Bull München: Tobias Rieder glänzt in den DEL-Playoffs

„Das hat gut funktioniert“: Top-Torjäger Tobias Rieder erklärt seinen Playoff-Lauf// STORIESStolze 31 Tore erzielten die Red Bulls in der oberbayerischen Playoff-Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt, ganze sechs davon gingen auf das Konto von Tobias Rieder. Keine Frage: Unser Angreifer ist so richtig heißgelaufen.
Ob per Nachschuss aus dem Slot, per Tip-in oder nach einem Konter: Rieder traf in den sechs Derby-Duellen gegen die Schanzer, wie er wollte. In fünf Partien tauchte sein Name auf der Anzeigetafel auf, in Spiel 2 gelang ihm beim 6:1-Erfolg sogar ein Doppelpack. Damit ist der gebürtige Landshuter mit seinen sechs Toren aktuell der Top-Torjäger der Playoffs.
Ein Tor für die Galerie
Highlight dabei: sein überragendes Solo im Schlussdrittel von Spiel 6. Erst vernaschte Rieder mit einer feinen Bewegung Ingolstadts Verteidiger Leon Hüttl, anschließend war unsere Nummer acht nicht mehr zu halten und ließ dann auch noch Panther-Goalie Brett Brochu mit einem trockenen Abschluss unter die Latte keine Abwehrchance – 5:3 aus Münchner Sicht, das Tor zum Halbfinale war offen. Einige Minuten später gingen die Red Bulls dann auch hindurch.
3:5 | Geniales Solo von Tobias Rieder
// IN-GAME-VIDEO
„Zusätzlich zu einer guten Teamleistung in der Abwehr haben wir auch noch ein paar besonders schöne Tore erzielt. Zum Beispiel das von Tobias Rieder“, sagte Oliver David danach. „Das war eine Eins-gegen-Eins-Bewegung, ein Konter und dann noch der Abschluss – ein wirklich schöner Treffer“, beschrieb unser Cheftrainer die skizzierte Szene.
„So kann es weitergehen“
Nach 16 Toren in der Hauptrunde hat Rieder nun rechtzeitig zur Crunchtime noch einmal zugelegt. Mit seiner Erfahrung, seiner Schnelligkeit und seinem Torriecher vor allem rund um den gegnerischen Kasten herum ist der 492-fache NHL-Spieler ein zentrales Puzzleteil im Münchner Angriff. Und der Linksaußen ist effizient: 22 Schüsse, sechs Treffer und damit eine Erfolgsquote von 27,27 Prozent – starke Werte!
„Ich versuche, so gut wie es geht, meinen Stiefel runterzuspielen. In dieser Serie sind mir die Pucks vor den Schläger gefallen, ich hatte das nötige Quäntchen Glück – dann geht das ganz schnell“, sagte Rieder, angesprochen auf seine Gala-Vorstellung im Viertelfinale, und ergänzte: „Es fühlt sich gut an, so kann es natürlich weitergehen.“
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Das sechste Viertelfinalspiel in Ingolstadt in Bildern
Eingespieltheit ist Trumpf
Weitergehen soll auch das bisher so glänzende Zusammenspiel mit Taro Hirose und Adam Brooks. Das Sturmtrio der Red Bulls läuft auf Hochtouren und war gegen Ingolstadt mit insgesamt 24 Scorerpunkten nicht zu stoppen. Nicht umsonst ist Hirose mit zehn Zählern (drei Tore, sieben Assists) zusammen mit Berlins Ty Ronning der aktuell beste Scorer in den Playoffs, zudem lieferte Brooks fünf Vorlagen und Rieder legte noch drei weitere Treffer auf.
Als einzige Münchner Angriffsreihe standen unsere drei Jungs in jeder Begegnung der Viertelfinalserie zusammen auf dem Eis – mit Erfolg. „Es ist immer schön, wenn man mit zwei Stürmern länger zusammenspielt. Man lernt sich auf dem Eis besser kennen“, so Rieder über das blinde Verständnis untereinander.
Das Trio ergänzt sich bislang perfekt, jeder der drei Offensivspieler kann unterschiedliche Stärken einbringen. „Beide sind technisch hervorragend. Das macht es für mich sehr einfach, mit ihnen zu spielen“, lobte Rieder seine zwei Reihenpartner. „Ich schaue, dass ich mich freilaufe und ich weiß, dass sie mich dann finden. Das hat gut funktioniert“, fasste er zusammen.
Highlights: ERC Ingolstadt vs. EHC Red Bull München (04.04.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
„Jede Serie ist anders“
Auch gegen die Adler Mannheim, unseren Halbfinalgegner, waren Rieder, Brooks und Hirose in der Hauptrunde schon mehrfach erfolgreich. Doch Playoffs sind bekanntlich Playoffs und was war, zählt nicht mehr. Auch die so starke Viertelfinalserie gegen Ingolstadt ist keine Garantie. „Jede Serie ist anders, egal in welcher Liga“, weiß der 33-Jährige aus eigener Erfahrung mit unter anderem 14 Spielen in der Post Season in der NHL.
Tickets für die beiden feststehenden Halbfinal-Heimspiele sind hier noch erhältlich.
Rieder Bild
Die Halbfinaltermine in der Übersicht
Halbfinale 1: 8. April, 19:30 Uhr | Adler Mannheim – EHC Red Bull München
Halbfinale 2: 10. April, 19:00 Uhr | EHC Red Bull München – Adler Mannheim
Halbfinale 3: 12. April, 16:30 Uhr | Adler Mannheim – EHC Red Bull München
Halbfinale 4: 14. April, 19:30 Uhr | EHC Red Bull München – Adler Mannheim
*Halbfinale 5: 17. April | Adler Mannheim – EHC Red Bull München
*Halbfinale 6: 19. April | EHC Red Bull München – Adler Mannheim
*Halbfinale 7: 21. April | Adler Mannheim – EHC Red Bull München
*falls erforderlich – Uhrzeiten noch offen
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„Jeder hat seinen Beitrag geleistet”: Stimmen & Stats zur Viertelfinalserie gegen Ingolstadt // PLAYOFFS - SPIELTAG
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