
Dienstag, 27. Januar 2026 |
DEL Vorschau, 44. Spieltag: EHC Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings
Im Verfolgerduell am Sonntag in Mannheim wanderte nach einem echten Fight leider nur ein Zähler auf das Münchner Punktekonto. Die Red Bulls unterlagen am Ende noch knapp mit 3:4 nach Penaltyschießen in der Kurpfalz. Ohne Punkt blieb dagegen Schwenningen, die Wild Wings verloren beim ERC Ingolstadt mit 1:4.
Highlights: Adler Mannheim vs. EHC Red Bull München (25.01.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
München reist als Tabellendritter an den Neckar (84 Punkte, zwei Zähler Rückstand auf Mannheim), die Wild Wings stehen auf dem so wichtigen zehnten Rang (54 Zähler, drei Punkte Vorsprung vor Augsburg). Dieser berechtigt zur Teilnahme an der 1. Playoff-Runde und ist entsprechend heiß begehrt.
Zwei-Tore-Führung reicht nicht
Heiß umkämpft war dagegen unser Auswärtsspiel bei den Adlern. Dabei legten die Red Bulls ohne vier Schlüsselspieler im Angriff ab dem zweiten Drittel einen starken Auftritt hin und waren nach 50 Minuten auf Kurs in Richtung Auswärtssieg. Denn in nur gut sechs Minuten stellten wir im Schlussdrittel nach einem frühen 0:1-Rückstand auf 3:1-Führung in der Mannheimer SAP Arena.
Das Ende verlief dann bitter aus unserer Sicht. Die Gastgeber retteten sich mit zwei späten Toren tatsächlich noch in die Overtime und waren letztlich im Penaltyschießen der glückliche Sieger. „Man darf so eine Mannschaft nie abschreiben. Die sind brandgefährlich in der offensiven Zone und dann kann es ganz schnell gehen“, sagte Tobi Rieder nach der Partie.
In Schwenningen wollen wir nun noch einmal drei wichtige Punkte holen, ehe es in die fast vierwöchige Olympiapause geht.
Helios Arena keine Festung mehr
Dieses Ziel verfolgen freilich auch die Schwenninger Wild Wings. Die Mannschaft von Steve Walker kassierte drei Niederlagen in den letzten vier Spielen, holte davor allerdings drei Siege in Serie. In der heimischen Helios Arena verloren die Neckarstädter zuletzt gegen die Kölner Haie mit 2:3 und die Eisbären Berlin mit 3:5.
Highlights: EHC Red Bull München vs. Schwenninger Wild Wings (18.12.2025)
// DEL - HIGHLIGHTS
Ohnehin haben die Wild Wings in dieser Saison einiges von ihrer eigentlich bekannten Heimstärke eingebüßt. Vor allem der Angriff tut sich schwer: Im eigenen Wohnzimmer erzielte Schwenningen erst 63 Tore, nur Frankfurt (49) und Dresden (40) sind zuhause noch harmloser.
Stammspieler wieder da, X-Faktor Eriksson
Wichtig für die Wild Wings: In Will Weber kehrte vor wenigen Tagen nach monatelanger Verletzungspause ein ganz wichtiger Abwehrbaustein zurück ins Team. Zentraler Faktor der Hintermannschaft ist allerdings nach wie vor Torhüter Joacim Eriksson, der Schwede hielt auch den 4:2-Heimsieg gegen uns am 8. Spieltag Anfang Oktober des letzten Jahres fest.
Im Sturm sind die beiden Zwillinge Tyson und Tylor Spink mit zusammen 51 Scorerpunkten auch in diesem Jahr auffällig, Alexander Karachun ist mit 16 Toren der gefährlichste Angreifer. Mit Zach Senyshyn, einem der besten Schwenninger Stürmer der letzten Jahre, einigte man sich vor wenigen Tagen auf eine Vertragsauflösung.
Red Bulls wollen Auswärtsserie brechen
In jedem Fall war der Schwarzwald in den vergangenen Jahren ein ganz schwieriges Pflaster für die Red Bulls. Unser letzter Auswärtssieg in Schwenningen gelang uns am 23. Dezember 2022, damals gewannen wir mit 5:2.

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Unser Auswärtsspiel in Schwenningen in Bildern (05.10.2025)
Ein ähnliches Ergebnis würden wir auch am Dienstag unterschreiben, um mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen.
DEL-Bilanz gegen Schwenningen
Siege: 33
Niederlagen: 18
Siegquote: 65 Prozent
Torverhältnis: 167:126
Letztes Spiel: RBM vs. SWW 3:1
Die letzten zehn Spiele: N S S N S N S N S S
Die letzten zehn Auswärtsspiele: S S N S S N N N N N

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