Einen großen Anteil daran hatten unsere drei eingesetzten Torhüter Antoine Bibeau, Mathias Niederberger und Simon Wolf. Bibeau kommt auf vier Shutouts und ist statistisch mit einem Gegentorschnitt von 1,92 und einer Fangquote von 92,36 Prozent zusammen mit dem Kölner Janne Juvonen der beste Goalie der PENNY DEL. Niederberger hielt seinen Kasten zweimal sauber.
Insgesamt spielten wir also sechsmal zu Null, darunter unter anderem gegen die Top-Teams Mannheim, Köln und Ingolstadt. Gegen die Adler und die Haie gelang uns dies sogar zweimal hintereinander Back-to-Back.
Murphy fügt sich gut ein, Hirose überragt
Auch die Vorderleute unserer Torhüter überzeugten. In der Abwehr gehört Ryan Murphy in seinem ersten DEL-Jahr zu den offensivstärksten Verteidigern der Liga. Der Kanadier, der im vergangenen Sommer aus Salzburg kam, verbuchte 38 Scorerpunkte (neun Tore, 29 Assists).
Im Sturm lieferte vor allem Taro Hirose so richtig ab. Unser Angreifer lief mit 54 Zählern auf Platz sechs der ligaweiten Scorerwertung ein. Herausragend sind seine sage und schreibe 45 Vorlagen. Diese Marke wird nur vom Nürnberger Hauptrunden-Topscorer Evan Barratt (65 Punkte, 49 Assists) übertroffen.
Ausgeglichenheit ist Trumpf
Bester Münchner Knipser ist Jeremy McKenna mit 17 Treffern, dahinter folgen Tobias Rieder und Chris DeSousa (jeweils 16). Allerdings verteilt sich die Last des Toreschießens auf mehreren Schultern. Gleich zehn Münchner Profis trafen zweistellig, dies schafften nur noch die Kölner Haie.