Immerhin: Kaiser vertrat sein Heimatland schon bei der U18-, und U20-WM. „Dort durfte ich letztes Jahr dabei sein. Es war eine sehr große Ehre, für mein Land zu spielen“, sagt er über das Turnier. Die junge DEB-Auswahl feierte dabei den Klassenerhalt in der Top-Division. Besondere Momente waren für Kaiser außerdem unter anderem die Unterschrift unter seinen ersten Profivertrag und der Wechsel nach Kanada.
Eines seiner sportlichen Highlights, bei denen er nicht selber aktiv war, dreht sich ebenfalls um Eishockey. „Die Silbermedaille bei Olympia 2018 habe ich bis heute im Gedächtnis. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich vor dem Fernseher saß und mitgefiebert habe.“ Aber auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2014, als Deutschland zum vierten Mal Weltmeister wurde, verfolgte er mit gerade einmal sieben Jahren schon enthusiastisch.
Von „Clash Royale“ bis zu Pasta und Steak
Damals war an das Videospiel „Clash Royale“, welches heute auf dem Handy gezockt wird, noch nicht zu denken. Heute gehört das Spiel zu den wenigen Dingen, die ihn so richtig aus der Fassung bringen können. „Wenn wir auf dem Peloton Bike sind, spielen wir manchmal ‚Clash Royale‘. Und wenn man da verliert, wird es schon ziemlich hitzig“, offenbart er lachend. Und dank Kaiser wissen wir jetzt auch, welche Musik die Red Bulls im Kraftraum des SAP Gardens vorzugsweise hören. Nämlich Rap, Rock oder kanadische Country-Songs. Eine Stilrichtung darf für ihn aber natürlich nicht fehlen. „In Berlin hört man Elektro“, bestätigt er.
Neben guter Musik wirft Kaiser in der Freizeit ansonsten gerne mal die Playstation an oder ein paar Körbe beim Basketball. „Ab und zu lese ich auch Bücher, aber das muss wieder besser werden“, gesteht er schmunzelnd. Ob Kochen inzwischen auch zu seinen Hobbys zählt? „In Weißwasser hatte ich meine eigene Wohnung, da war ich 16 oder 17 Jahre alt. Da musste ich zum ersten Mal für mich alleine sorgen, das habe ich aber ganz gut hinbekommen“, urteilt er. Auch seine kulinarischen Favoriten hat er längst ausgemacht: Steak, Pasta und Salat. „Ich bin eigentlich immer recht gesund unterwegs.“ Hin und wieder darf es aber auch mal einen Burger geben…
Was sein Name mit einem früheren deutschen Sänger zu tun hat
Abschließend bleibt noch die Frage zu klären, ob sein Name an einen ehemaligen bekannten deutschen Sänger angelehnt ist: Rio Reiser. Der Berliner landete in den 80er-Jahren mit „König von Deutschland“ einen echten Hit. Und tatsächlich: „Meine Eltern waren große Fans von Rio Reiser, er war eine Ikone für die damalige Jugend. Ich denke, dass sie mir deswegen auch den Namen gegeben haben“, meint er. Wir hätten da eine Idee für den Tor-Song seines ersten Treffers im SAP Garden…