
Mittwoch, 28. Januar 2026 |
EHC Red Bull München: Zahlen und Fakten zur bisherigen Saison 2025/26
Der Start in die laufende Spielzeit verlief nicht unbedingt nach den Vorstellungen und Ansprüchen unseres Trainers Oliver David. Nachdem wir zwischenzeitlich sogar kurz auf den elften Tabellenplatz rutschten, hat das Team allerdings eine beeindruckende Wende und Aufholjagd hingelegt.
Seit der Länderspielpause Anfang November treten die Red Bulls mit einem anderen Gesicht auf. Unsere Jungs holten seither im Schnitt rund 2,04 Punkte – mehr gelangen nur Tabellenführer Kölner Haie (2,63).
Defensive eine Bank
Ein Kernelement unseres Aufschwunges stellt die Defensive dar. Nur 59 Gegentore in den 27 Spielen seit Mitte November sind Ligabestwert. Insgesamt stellen wir mit 111 Gegentoren nach den Adler Mannheim (104) die zweitbeste DEL-Hintermannschaft der laufenden Spielzeit.

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Das letzte Spiel vor der Olympiapause in Bildern (27.01.2026)
Einen großen Anteil daran haben die Goalies Antoine Bibeau und Mathias Niederberger. Fünfmal hielt das Duo unseren Kasten bereits komplett sauber. Bibeaus Fangquote (92,7 Prozent | drei Shutouts) wird ligaweit nur von Haie-Goalie Janne Juvonen (93,3) übertroffen.
Festung SAP Garden
Besonders viel Freude hatten die Fans in unserem SAP Garden. Zwischen dem 19. Oktober und dem 18. Dezember gewannen wir zehn Heimspiele in Folge. Nur einmal in unserer DEL-Historie feierten wir mehr Heimsiege am Stück (elf in der Saison 2017/18). Man kann festhalten: Die Red Bulls sind nach anderthalb Jahren definitiv in ihrer neuen Heimat angekommen.
Wir sind das drittbeste Heimteam dieser DEL-Saison – und das honorieren die Fans: Zwölfmal war unser Wohnzimmer mit 10.796 Zuschauern bereits ausverkauft. Der Zuschauerschnitt liegt bei 10.217 Fans. Damit haben wir gegenüber der vergangenen Spielzeit sogar noch einmal zugelegt.
Highlights: EHC Red Bull München vs. Pinguins Bremerhaven (23.01.2026)
// DEL - HIGHLIGHTS
Effektiver Künstler: Hirose glänzt als Vorbereiter
Starke Individualisten gibt es genug in unserem Kader. Einer von ihnen ist Taro Hirose. Der technisch versierte Stürmer liegt mit 47 Punkten auf Platz sieben der DEL-Scorerliste. Seine 39 Assists werden nur von Liga-Topscorer Evan Barratt (44) getoppt.
Zwischen Ende Oktober und Mitte November punktete der Kanadier in sechs Spielen in Folge – das ist unsere längste Scoringstreak in dieser Saison. Fünf Spiele in Folge gelangen Hirose noch zwei weitere Male. Auch Veit Oswald und Jeremy McKenna blicken auf eine Fünf-Spiele-Serie zurück.
Knipser McKenna
McKenna benötigte nach seinem Wechsel aus Nürnberg etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Mittlerweile landen seine knallharten und präzisen Handgelenkschüsse immer häufiger im gegnerischen Kasten. Mit 14 Treffern führt er unsere interne Torschützenliste an. Neben ihm trafen sieben weitere Münchner zweistellig. Mehr Zehn-Tore-Spieler kann nur die Torfabrik des ERC Ingolstadt (neun) vorweisen.
0:1 | Jeremy McKenna aus dem Handgelenk in Überzahl zur Führung
// IN-GAME-VIDEO
Schnell, präzise, furchtlos
Unser schnellster Spieler in dieser Saison ist Yasin Ehliz. Er wurde mit 37,6 km/h geblitzt. Duftmarken setzten auch die Olympia-Fahrer Tobias Rieder und Fabio Wagner: Rieder ist mit einer Schussquote von 22,0 Prozent unser effektivster Schütze, Wagner mit 46 Blocks ein Bollwerk in der Defensive.
Fleißkärtchen für Pokka
Ein weiterer Eckpfeiler der Verteidigung ist Ville Pokka. Der Finne feuerte unseren härtesten Schuss der Saison ab (162,7 km/h). Er legte 200,22 km zurück und knackte damit als bislang einziger Münchner die 200-Kilometer-Marke. Ebenfalls top sind seine 889,24 Minuten Eiszeit sowie die 1.147 Wechsel.
Die Champions League im Visier
Trotz Top-Leuten wie Hirose, McKenna und Pokka: Der Star ist die Mannschaft. Trainer Oliver David setzt konsequent auf vier Reihen – und jede davon kann Tore schießen, ohne die Defensive zu vernachlässigen.
Aktuell sind wir auf Kurs Playoff-Heimrecht. Die sichere Qualifikation für die Champions League ist fünf Punkte entfernt, auch Platz drei könnte reichen. Der Rückstand auf den ERC Ingolstadt beträgt einen Zähler. Das ist das Ziel für die ausstehenden acht Spiele nach der Olympiapause.

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Dieses Trio vertritt die Red Bulls bei den Olympischen Spielen
Und trotz starker Zahlen, gerade im Mittelabschnitt der Saison, kommt die rund einmonatige Unterbrechung zu einem gelegenen Zeitpunkt. Zuletzt wurden wir immer wieder vom Verletzungspech heimgesucht. Gerade in den eng getakteten Wochen um den Jahreswechsel musste jeder fitte Spieler mehr als nur einen Extra-Meter gehen. Aktuell fehlen mit Antoine Bibeau, Adam Brooks, Chris DeSousa, Gabriel Fontaine sowie Veit Oswald fünf Leistungsträger der Mannschaft.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Mannheim (3:4 n. P.) und bei den Schwenninger Willd Wings (1:3) ist ein kleiner Reset womöglich genau das Richtige.
Ein Kracher nach der Pause
Nun heißt es: Kraft tanken für den ultimativen Saisonendspurt nach der Olympiapause. Acht Spiele stehen dann auf dem Programm. Weiter geht es am 25. Februar um 19:30 Uhr mit einem Kracher – dem Oberbayern-Derby gegen den Tabellennachbarn aus Ingolstadt.

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